{"id":170,"date":"2018-12-05T11:30:48","date_gmt":"2018-12-05T11:30:48","guid":{"rendered":"https:\/\/ffyh.unc.edu.ar\/coda\/?p=170"},"modified":"2018-12-06T19:14:27","modified_gmt":"2018-12-06T19:14:27","slug":"todos-saben-que-las-ratas-duermen-de-noche-de-wolfgang-borchert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ffyh.unc.edu.ar\/coda\/2018\/12\/05\/todos-saben-que-las-ratas-duermen-de-noche-de-wolfgang-borchert\/","title":{"rendered":"\u201cTodos saben que las ratas duermen de noche\u201d, de Wolfgang Borchert"},"content":{"rendered":"<h5 style=\"text-align: right\">Traducido por <em>Facundo Nicol\u00e1s Moyano<\/em><\/h5>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Texto completo: <a href=\"http:\/\/ffyh.unc.edu.ar\/coda\/wp-content\/uploads\/sites\/32\/2018\/12\/MOYANO_Traducciones.pdf\">MOYANO_Traducciones<\/a><\/p>\n<p>Literatura de postguerra \/ Literatura de los escombros \/ Cuento corto<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nachts schlafen die Ratten doch<\/strong><\/p>\n<p>Das hohle Fenster in der vereinsamten Mauer g\u00e4hnte blaurot voll fr\u00fcher Abendsonne. Staubgew\u00f6lke flimmerte zwischen den steilgereckten Schornsteinresten. Die Schuttw\u00fcste d\u00f6ste.<\/p>\n<p>Er hatte die Augen zu. Mit einmal wurde es noch dunkler. Er merkte, dass jemand gekommen war und nun vor ihm stand, dunkel, leise. Jetzt haben sie mich! dachte er. Aber als er ein bisschen blinzelte, sah er nur zwei etwas \u00e4rmlich behoste Beine. Die standen ziemlich krumm vor ihm, dass er zwischen ihnen hindurch sehen konnte. Er riskierte ein kleines Geblinzel an den Hosenbeinen hoch und erkannte einen \u00e4lteren Mann. Der hatte ein Messer und einen Korb in der Hand. Und etwas Erde an den Fingerspitzen.<\/p>\n<p>Du schl\u00e4fst hier wohl, was? fragte der Mann und sah von oben auf das Haargestr\u00fcpp herunter. J\u00fcrgen blinzelte zwischen den Beinen des Mannes hindurch in die Sonne und sagte: Nein, ich schlafe nicht. Ich muss hier aufpassen. Der Mann nickte: So, daf\u00fcr hast du wohl den gro\u00dfen Stock da?<\/p>\n<p>Ja, antwortete J\u00fcrgen mutig und hielt den Stock fest.<\/p>\n<p>Worauf passt du denn auf?<\/p>\n<p>Das kann ich nicht sagen. Er hielt die H\u00e4nde fest um den Stock.<\/p>\n<p>Wohl auf Geld, was? Der Mann setzte den Korb ab und wischte das Messer an seinen Hosenbeinen hin und her.<\/p>\n<p>Nein, auf Geld \u00fcberhaupt nicht, sagte J\u00fcrgen ver\u00e4chtlich. Auf ganz etwas anderes.<\/p>\n<p>Na, was denn?<\/p>\n<p>Ich kann es nicht sagen. Was anderes eben.<\/p>\n<p>Na, denn nicht. Dann sage ich dir nat\u00fcrlich auch nicht, was ich hier im Korb habe. Der Mann stie\u00df mit dem Fu\u00df an den Korb und klappte das Messer zu.<\/p>\n<p>Pah, kann mir denken, was in dem Korb ist, meinte J\u00fcrgen geringsch\u00e4tzig, Kaninchenfutter.<\/p>\n<p>Donnerwetter, ja! sagte der Mann verwundert, bist ja ein fixer Kerl. Wie alt bist du denn?<\/p>\n<p>Neun.<\/p>\n<p>Oha, denk mal an, neun also. Dann wei\u00dft du ja auch, wie viel drei mal neun sind, wie?<\/p>\n<p>Klar, sagte J\u00fcrgen, und um Zeit zu gewinnen, sagte er noch: Das ist ja ganz leicht. Und er sah durch die Beine des Mannes hindurch. Dreimal neun, nicht? fragte er noch einmal, siebenundzwanzig. Das wusste ich gleich.<\/p>\n<p>Stimmt, sagte der Mann, und genau soviel Kaninchen habe ich.<\/p>\n<p>J\u00fcrgen machte einen runden Mund: Siebenundzwanzig?<\/p>\n<p>Du kannst sie sehen. Viele sind noch ganz jung. Willst du?<\/p>\n<p>Ich kann doch nicht. Ich muss doch aufpassen, sagte J\u00fcrgen unsicher.<\/p>\n<p>Immerzu? fragte der Mann, nachts auch?<\/p>\n<p>Nachts auch. Immerzu. Immer. J\u00fcrgen sah an den krummen Beinen hoch. Seit Sonnabend schon, fl\u00fcsterte er.<\/p>\n<p>Aber gehst du denn gar nicht nach Hause? Du musst doch essen.<\/p>\n<p>J\u00fcrgen hob einen Stein hoch. Da lag ein halbes Brot und eine Blechschachtel.<\/p>\n<p>Du rauchst? Fragte der Mann, hast du denn eine Pfeife?<\/p>\n<p>J\u00fcrgen fasste seinen Stock fest an und sagte zaghaft: Ich drehe. Pfeife mag ich nicht.<\/p>\n<p>Schade, der Mann b\u00fcckte sich zu seinem Korb, die Kaninchen h\u00e4ttest du ruhig mal ansehen k\u00f6nnen. Vor allem die Jungen. Vielleicht h\u00e4ttest du dir eines ausgesucht. Aber du kannst hier ja nicht weg.<\/p>\n<p>Nein, sagte J\u00fcrgen traurig, nein, nein.<\/p>\n<p>Der Mann nahm den Korb hoch und richtete sich auf. Na ja, wenn du hier bleiben musst &#8211; schade. Und er drehte sich um.<\/p>\n<p>Wenn du mich nicht verr\u00e4tst, sagte J\u00fcrgen da schnell, es ist wegen den Ratten.<\/p>\n<p>Die krummen Beine kamen einen Schritt zur\u00fcck: Wegen den Ratten?<\/p>\n<p>Ja, die essen doch von Toten. Von Menschen. Da leben sie doch von.<\/p>\n<p>Wer sagt das?<\/p>\n<p>Unser Lehrer.<\/p>\n<p>Und du passt nun auf die Ratten auf? fragte der Mann.<\/p>\n<p>Auf die doch nicht! Und dann sagte er ganz leise: Mein Bruder, der liegt n\u00e4mlich da unten. Da. J\u00fcrgen zeigte mit dem Stock auf die zusammengesackten Mauern. Unser Haus kriegte eine Bombe. Mit einmal war das Licht weg im Keller. Und er auch. Wir haben noch gerufen. Er war viel kleiner als ich. Erst vier. Er muss hier ja noch sein. Er ist doch viel kleiner als ich.<\/p>\n<p>Der Mann sah von oben auf das Haargestr\u00fcpp. Aber dann sagte er pl\u00f6tzlich: Ja, hat euer Lehrer euch denn nicht gesagt, dass die Ratten nachts schlafen?<\/p>\n<p>Nein, fl\u00fcsterte J\u00fcrgen und sah mit einmal ganz m\u00fcde aus, das hat er nicht gesagt.<\/p>\n<p>Na, sagte der Mann, das ist aber ein Lehrer, wenn er das nicht mal wei\u00df. Nachts schlafen die Ratten doch. Nachts kannst du ruhig nach Hause gehen. Nachts schlafen sie immer. Wenn es dunkel wird, schon.<\/p>\n<p>J\u00fcrgen machte mit seinem Stock kleine Kuhlen in den Schutt. Lauter kleine Betten sind das, dachte er, alles kleine Betten.<\/p>\n<p>Da sagte der Mann (und seine krummen Beine waren ganz unruhig dabei): Wei\u00dft du was? Jetzt f\u00fcttere ich schnell meine Kaninchen und wenn es dunkel wird, hole ich dich ab. Vielleicht kann ich eins mitbringen. Ein kleines oder, was meinst du?<\/p>\n<p>J\u00fcrgen machte kleine Kuhlen in den Schutt. Lauter kleine Kaninchen. Wei\u00dfe, graue, wei\u00dfgraue. Ich wei\u00df nicht, sagte er leise und sah auf die krummen Beine, wenn sie wirklich nachts schlafen.<\/p>\n<p>Der Mann stieg \u00fcber die Mauerreste weg auf die Stra\u00dfe. Nat\u00fcrlich, sagte er von da, euer Lehrer soll einpacken, wenn er das nicht mal wei\u00df.<\/p>\n<p>Da stand J\u00fcrgen auf und fragte: Wenn ich eins kriegen kann? Ein wei\u00dfes vielleicht?<\/p>\n<p>Ich will mal versuchen, rief der Mann schon im Weggehen, aber du musst hier solange warten. Ich gehe dann mit dir nach Hause, wei\u00dft du? Ich muss deinem Vater doch sagen, wie so ein Kaninchenstall gebaut wird. Denn das m\u00fcsst ihr ja wissen.<\/p>\n<p>Ja, rief J\u00fcrgen, ich warte. Ich muss ja noch aufpassen, bis es dunkel wird. Ich warte bestimmt. Und er rief: Wir haben auch noch Bretter zu Hause. Kistenbretter, rief er.<\/p>\n<p>Aber das h\u00f6rte der Mann schon nicht mehr. Er lief mit seinen krummen Beinen auf die Sonne zu. Die war schon rot vom Abend, und J\u00fcrgen konnte sehen, wie sie durch die Beine hindurch schien, so krumm waren sie. Und der Korb schwenkte aufgeregt hin und her. Kaninchenfutter war da drin. Gr\u00fcnes Kaninchenfutter, das war etwas grau vom Schutt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Borchert, W. (2007). <em>Das Gesamtwerk<\/em>. Hamburg: Rowohlt, pp. 216-218.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Todos saben que las ratas duermen de noche<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>La ventana vac\u00eda en el muro solitario bostezaba un rojo azulado lleno del temprano sol del atardecer. Nubarrones de polvo destellaban entre los restos espigados de la chimenea. El desierto de escombros dormitaba.<\/p>\n<p>Ten\u00eda los ojos cerrados. De repente oscureci\u00f3 aun m\u00e1s. Not\u00f3 que alguien hab\u00eda venido y ahora estaba parado frente a \u00e9l, oscuro, en silencio. \u00a1Me atraparon!, pens\u00f3. Pero luego de parpadear un poco, solo vio dos piernas calzando un pantal\u00f3n bastante m\u00edsero. Se encontraban frente a \u00e9l y estaban tan torcidas que pod\u00eda ver a trav\u00e9s de ellas. Arriesg\u00f3 elevar el peque\u00f1o parpadeo por las piernas del pantal\u00f3n y distingui\u00f3 a un hombre mayor. En la mano ten\u00eda una navaja y una canasta. Y algo de tierra en las puntas de los dedos.<\/p>\n<p>Est\u00e1s durmiendo ac\u00e1, \u00bfno?, pregunt\u00f3 el hombre, y desde arriba baj\u00f3 la mirada hacia la mara\u00f1a de pelos. J\u00fcrgen miraba parpadeando a trav\u00e9s de las piernas del hombre hacia el sol y dijo: No, no estoy durmiendo. Tengo que vigilar. El hombre asinti\u00f3 con la cabeza: Bien, \u00bfy para ello ten\u00e9s ese palo grande?<\/p>\n<p>S\u00ed, respondi\u00f3 J\u00fcrgen valientemente y se aferr\u00f3 al palo.<\/p>\n<p>\u00bfQu\u00e9 ten\u00e9s que vigilar?<\/p>\n<p>No puedo decirlo. Y apret\u00f3 el palo con sus manos.<\/p>\n<p>\u00bfNo ser\u00e1 dinero, no? El hombre apoy\u00f3 la canasta y limpi\u00f3 la navaja de un lado y el otro en el trasero de su pantal\u00f3n.<\/p>\n<p>\u00bfDinero? No, para nada, dijo J\u00fcrgen con desprecio. Es otra cosa muy diferente.<\/p>\n<p>\u00bfQu\u00e9 es entonces?<\/p>\n<p>No puedo decirlo. S\u00f3lo es otra cosa.<\/p>\n<p>Est\u00e1 bien, como quieras. Entonces tampoco te digo qu\u00e9 tengo aqu\u00ed en la canasta. El hombre toc\u00f3 la canasta con el pie y cerr\u00f3 la navaja.<\/p>\n<p>Bah, puedo suponer lo que hay en la canasta, dijo J\u00fcrgen con tono despectivo, alimento para conejos.<\/p>\n<p>\u00a1Diablos, acertaste!, dijo el hombre asombrado, s\u00ed que sos un muchacho inteligente. \u00bfCu\u00e1ntos a\u00f1os ten\u00e9s?<\/p>\n<p>Nueve.<\/p>\n<p>Ah, mir\u00e1 vos, conque nueve. Entonces tambi\u00e9n sab\u00e9s cu\u00e1nto es tres por nueve, \u00bfno?<\/p>\n<p>Por supuesto, dijo J\u00fcrgen, y para ganar tiempo agreg\u00f3: Es muy f\u00e1cil. Y mir\u00f3 a trav\u00e9s de las piernas del hombre. Tres veces nueve, \u00bfno?, pregunt\u00f3 nuevamente, veintisiete. Enseguida lo supe.<\/p>\n<p>Correcto, dijo el hombre, y tengo esa misma cantidad de conejos.<\/p>\n<p>J\u00fcrgen qued\u00f3 boquiabierto: \u00bfVeintisiete?<\/p>\n<p>Pod\u00e9s verlos. Muchos todav\u00eda son chiquitos. \u00bfQuer\u00e9s?<\/p>\n<p>No puedo. Tengo que vigilar, dijo J\u00fcrgen con inseguridad.<\/p>\n<p>\u00bfSin descansar?, pregunt\u00f3 el hombre. \u00bfTambi\u00e9n por la noche?<\/p>\n<p>Tambi\u00e9n por la noche. Sin descansar. Siempre. J\u00fcrgen elev\u00f3 la mirada por las piernas torcidas. Desde el s\u00e1bado, susurr\u00f3.<\/p>\n<p>Pero, \u00bfnunca vas a tu casa? En alg\u00fan momento deb\u00e9s comer.<\/p>\n<p>J\u00fcrgen levant\u00f3 una piedra. Debajo hab\u00eda medio pan. Y una caja de hojalata.<\/p>\n<p>\u00bfFum\u00e1s?, pregunt\u00f3 el hombre, \u00bfTen\u00e9s una pipa?<\/p>\n<p>J\u00fcrgen tom\u00f3 con firmeza su palo y dijo t\u00edmidamente: Armo. No me gusta la pipa.<\/p>\n<p>Es una l\u00e1stima, el hombre se inclin\u00f3 para tomar su canasta, hubieras tenido la oportunidad de ver los conejos. Sobre todo los chiquitos. E incluso hubieras podido elegirte uno. Pero no pod\u00e9s irte de ac\u00e1.<\/p>\n<p>No, dijo J\u00fcrgen con tristeza, imposible.<\/p>\n<p>El hombre levant\u00f3 la canasta y se incorpor\u00f3. Bueno, si ten\u00e9s que quedarte ac\u00e1\u2026 Es una pena. Y dio media vuelta.<\/p>\n<p>Si no me traicion\u00e1s, dijo J\u00fcrgen r\u00e1pidamente, es por las ratas.<\/p>\n<p>Las piernas torcidas retrocedieron un paso: \u00bfPor las ratas?<\/p>\n<p>S\u00ed, se alimentan de los muertos. De las personas. De eso viven.<\/p>\n<p>\u00bfQui\u00e9n dice eso?<\/p>\n<p>Nuestro maestro.<\/p>\n<p>\u00bfY est\u00e1s vigilando las ratas?, pregunt\u00f3 el hombre.<\/p>\n<p>\u00a1No, a ellas no! Y luego dijo en voz baja: Mi hermano, \u00e9l reposa justo ah\u00ed abajo. Ah\u00ed. J\u00fcrgen se\u00f1al\u00f3 con el palo hacia los muros derrumbados. En nuestra casa cay\u00f3 una bomba. De repente desapareci\u00f3 la luz en el s\u00f3tano. Y \u00e9l tambi\u00e9n. Lo llamamos a gritos. Era mucho m\u00e1s chico que yo. Apenas cuatro a\u00f1os. Todav\u00eda debe estar ac\u00e1. Es mucho m\u00e1s chico que yo.<\/p>\n<p>El hombre miraba desde arriba la mara\u00f1a de pelos. Pero de repente dijo: Pero, \u00bftu maestro no les dijo que las ratas duermen de noche?<\/p>\n<p>No, susurr\u00f3 J\u00fcrgen, y de repente pod\u00eda verse que estaba muy cansado, eso no lo dijo.<\/p>\n<p>Bueno, dijo el hombre, qu\u00e9 tipo de maestro es si ignora eso. Todos saben que las ratas duermen de noche. Por la noche pod\u00e9s ir tranquilo a tu casa. Por la noche duermen siempre. Cuando oscurece, ya est\u00e1n dormidas.<\/p>\n<p>J\u00fcrgen hac\u00eda con el palo peque\u00f1os hoyos en los escombros. Son muchas camitas, pensaba, todas son camitas.<\/p>\n<p>En ese momento el hombre dijo (mientras sus piernas torcidas se pon\u00edan muy nerviosas): \u00bfSab\u00e9s qu\u00e9? Ahora ir\u00e9 r\u00e1pidamente a alimentar a mis conejos y, cuando oscurezca, paso a buscarte. Quiz\u00e1s pueda traerte uno. Uno chiquito, \u00bfqu\u00e9 te parece?<\/p>\n<p>J\u00fcrgen hac\u00eda peque\u00f1os hoyos en los escombros. Muchos conejitos. Blancos, grises, grises con blanco. No s\u00e9, dijo en voz baja y mir\u00f3 las piernas torcidas, si es cierto que por la noche duermen.<\/p>\n<p>El hombre pas\u00f3 por sobre los restos de los muros y sali\u00f3 a la calle. Por supuesto, dijo desde all\u00ed, tu maestro deber\u00eda hacer las valijas si no lo sabe.<\/p>\n<p>En ese momento J\u00fcrgen se puso de pie y pregunt\u00f3: \u00bfSer\u00e1 que puedo tener uno? \u00bfTal vez uno blanco?<\/p>\n<p>Voy a intentarlo, grit\u00f3 el hombre mientras se retiraba, pero, mientras tanto, ten\u00e9s que esperar ac\u00e1. Luego vamos juntos a casa, \u00bfs\u00ed? Debo contarle a tu pap\u00e1 c\u00f3mo se construye una conejera. Es necesario que ustedes lo sepan.<\/p>\n<p>S\u00ed, grit\u00f3 J\u00fcrgen, espero. Tengo que seguir vigilando hasta que oscurezca. S\u00ed o s\u00ed espero. Y grit\u00f3: En casa tenemos tablas. Tablas de cajones, grit\u00f3.<\/p>\n<p>Pero el hombre ya no lo escuch\u00f3. Camin\u00f3 con sus piernas torcidas hacia el sol, que ya estaba cubierto por el rojo del atardecer, mientras J\u00fcrgen miraba su brillo a trav\u00e9s de las piernas. Estaban tan torcidas. Y la canasta se mov\u00eda en un balanceo agitado de aqu\u00ed para all\u00e1. Ah\u00ed adentro hab\u00eda alimento para conejos. Alimento verde para conejos, que estaba algo gris por los escombros.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Comentario del traductor<\/strong><\/p>\n<p>En 1947 se publica el cuento breve \u201cTodos saben que las ratas duermen de noche\u201d (Nachts schlafen die Ratten doch). La historia transcurre a finales de la Segunda Guerra Mundial en las ruinas de una ciudad alemana. El autor, Wolfgang Borchert, retrata el encuentro entre un ni\u00f1o de nueve a\u00f1os y un hombre mayor. En este encuentro, el hombre rescata al ni\u00f1o cuidadosamente del trauma que le ha generado la guerra.<\/p>\n<p>La Segunda Guerra Mundial es una parte ineludible de los pa\u00edses que participaron. Con un realismo directo e ineludible, Borchert refleja las secuelas de una de las mayores crueldades humanas.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Traducido por Facundo Nicol\u00e1s Moyano<\/p>\n","protected":false},"author":29,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-170","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-traducciones-coda"],"acf":[],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ffyh.unc.edu.ar\/coda\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/170","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ffyh.unc.edu.ar\/coda\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ffyh.unc.edu.ar\/coda\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ffyh.unc.edu.ar\/coda\/wp-json\/wp\/v2\/users\/29"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ffyh.unc.edu.ar\/coda\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=170"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/ffyh.unc.edu.ar\/coda\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/170\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":274,"href":"https:\/\/ffyh.unc.edu.ar\/coda\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/170\/revisions\/274"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ffyh.unc.edu.ar\/coda\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=170"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ffyh.unc.edu.ar\/coda\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=170"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ffyh.unc.edu.ar\/coda\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=170"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}